Barry

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Ich wurde am 12. Dezember 2006 in der Nähe von Brandenburg mit dem Namen MAX geboren.
Irgendwie bin ich dann nach Hessen gekommen und wurde zu TYSON umgetauft.

Fünf Jahre lebte ich bei meiner türkischen Familie. Wie ich dort lebte möchte ich nicht erzählen, denn ich habe HIER den Jackpot abgeräumt und möchte mich nicht an alte Zeiten erinnern.

Feststeht, dass ich HIER kein Statussymbol bin, sondern ein vollwertiges Rudelmitglied. Dank Bonny und Frauchen, und all den vielen Hundebekanntschaften, habe ich gelernt, wie ein Hund kommuniziert und agiert!

Im Tierheim saß ich zwar “nur” 8 Wochen, aber für mich kam es wie eine Ewigkeit vor.
Die ersten zwei Besuche von Frauchen waren mir egal. Ich trauerte viel zu sehr. Ich liebe die Nähe zu MEINEM Menschen und war am Boden zerstört, plötzlich in einem Zwinger eingesperrt zu sein.
Ich verkroch mich immer in meiner Hütte, so dass viele einfach ungeachtet an mir vorbeigingen – aber das taten sie auch, wenn ich mal draußen war.
Nur eine tat es nicht. SIE!

Sie besuchte mich ein drittes Mal und fing an, mit mir zu spielen. Ich fand das soooo toll! Beim nächsten Besuch habe ich mich dann richtig gefreut, sie wieder zu sehen.
Und beim darauffolgenden Besuch machten wir nicht nur einen Spaziergang – nein. Ich durfte in ihr Auto (Ich hatte panische Angst vor’m Autofahren!) und mein Ziel war mein neues Zuhause.
Ich war soooo Happy!

Als erstes wurde mir natürlich ein schönerer Name verpasst – nämlich BARRY!
Ist nicht nur viel schöner, sondern auch freundlicher.
Frauchen fand “Tyson” zu Klischeehaft und negativ. Außerdem heißt Bonnys Jugendfreund auch Thysson!

Okay, ich musste viel lernen. Hier gab es nämlich strenge Regeln. Aber ich habe gelernt, sie ein zuhalten, denn nur so, hatte ich auch viele Freiheiten.
Und ich GENIESSE (!) meine Freiheiten. Manchmal sogar zu sehr… ähem…

Frauchen ist meine Göttin! Nur sie darf darum auch alles mit mir machen. Andere Menschen finde ich komisch. Okay, solange sie mir Leckerlies geben, sind die natürlich auch voll toll. Aber Anfassen darf mich trotzdem nicht jeder. Das mag ich nicht. Nur Frauchen darf das! Da bin ich Eitel.
Nicht, dass noch jemand meine schöne “Alfalfa-Strähne” zerstört!

Bonny ist meine große Liebe. Nicht im Sinne von LIEBE, sondern einfach platonisch! Denn sie hat mir gezeigt, wie schön ein Leben sein kann.
Sie ist auch meine Beschützerin, wenn ich von einem wildgewordenen Teppichporsche attackiert werde! Ich habe nämlich Angst vor diesen Terrorzwergen, die sind ja richtig gefährlich.

Na ja, feststeht, dass ich mein Leben liebe und genau im richtigen Rudel gelandet bin. Owbohl nicht immer vorbildlich bin hat sie nie einen Gedanken daran verloren, mich je wieder abzuschieben – das würde ich nämlich nicht ertragen! Aber sie hat mir ganz dolle versprochen, dass ich hier alt werde und nirgendwo anders! Jippieee!

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