Murphy

* 25. September 2005
† 27. April 2010

Art: Katze

Rasse: Europäisch Kurzhaar

Geschlecht: Kater

Hobbies: Streunern, Schlafen

 

 

Murphy ist der Sohn einer herrenlosen Straßenkatze, die sich bei der Nachbarin eingeschlichen hatte und von dieser Versorgt wurde.

Er entstammt aus dem einzigen Wurf, bei dem alle Kitten überlebten und leben durften.

Er und seine 3 Geschwister durften in der Wohnung toben und spielen. Aber zum fressen und schlafen mussten sie dann in ihr „Kinderzimmer“

So schlich sich dann auch Murphy in unsere Herzen. Er durfte also dort bleiben, wo er geboren wurde.

Als Luna verstarb war er bereits 4 Jahre alt und ein schlacksiger, aber stolzer Kater. Nie geriet er, dank seiner Souveränität, in eine Katzenschlägerei. Im Gegenteil! Er war bei alle den Nachbarskatzen und Katern sehr beliebt! Nach einer gewissen Trauerphase, in der er sich auch sehr viel Mühe gab, Frauchen zu trösten, übernahm er Lunas Rolle. Nicht nur als Rudelführer, sondern auch als „Mamas-Liebling“.

Fynn wurde sein „kleiner Bruder“, um dem er sich kümmert und sich an dessen Erziehung beteiligte. Denn Fynn hatte es faustdick hinter den Ohren und musste ab und zu gebremst werden. Aber auch nahm er sich gerne Zeit um mit dem kleinen Rüpel zu raufen.

Als dann Sam zu uns zog, und dieser sich mit Fynn anfreundete, zog sich der „alte Herr“ zurück und ließ die jungen Hüpfer unter sich. Dennoch wurde er gerne um „Rat“ gefragt und liebkoste seine kleinen Schützlinge.

Doch schon ein Jahr nach Luna erlitt ihm das gleiche Schicksal… Ein Auto erfasste ihn tödlich. Ich kann mit bestimmtheit sagen: Während es sich bei Luna um einen Unfall handelte, war es bei Murphy tatsächlich Vorsatz… Wer auch immer hinterm Steuer saß, er beschleunigte und steuerte gezielt auf ihn zu.

Das war keine Seltenheit. Zoe konnte ich noch vor so einem Irren beschützen, da ich gerade in der Nähe war und auf die Straße sprang. Der Fahrer flüchtete.

Ich war wütend. Und die Wut stieg, als ich erkannte, dass manche Autofahrer so gleichgültig sind und nicht mal für Menschen bremsen! Lieber wichen sie über den Bürgersteig aus, bevor sie ihren rechten Fuß auf ein anderes Pedal setzen…

Traurig und armselig ist das!

Murphy riss ein großes Loch in unsere Familie. Fynn vermisste ihn und wartete jeden Abend darauf, dass sein „großer Bruder“ von seinen Streifzügen zurückkehrte.

Auch wir schauten immer noch regelmäßig zur Tür und warteten, dass unser „Känguru“ an der Tür hochspringt um uns mitzuteilen, dass er rein möchte… doch er kam nicht mehr.

Seine letzte Ruhestätte fand er neben Luna in unserem Garten…

Lieber Murphy, wir danken dir, dass du Fynn ein toller großer Bruder warst und ihm viel gelehrt hast. Danken dir, dass wir dich ein Familienmitlgied nennen durften.

Wir vermissen dich sehr…

 

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